Donnerstag, 5.Juni 2008

Nächster Morgen, wieder gutes Wetter. Da blieb einem natürlich gar nichts anderes übrig als Grill an, Bier auf und, richtig gerate, Powerdeath! Für alle neutralen Leser und bisher Powerdeath-Abstinenten stellt sich natürlich die Frage, wie kann man so viel Zeit mit diesem dämlichen Spiel verbringen? Hier der entsprechende Antwort:


Schigga:

Man muss ja immer wieder sagen, dass Powerdeath nicht irgendein Spiel ist, sondern DAS Spiel!!!
Hat uns das wieder Spaß gemacht, sollte zu irgendeiner Zeit jemand gedacht haben, das man das Spiel nicht immer wieder neu erfinden kann, wurde er wohl stets mit neuen Regeln eines besseren belehrt, die von Genialität wohl nicht mehr zu überbieten sind....

Ein Einblick in die Fotoalben wird z.B. enthaarte Beine und das geniale Expention-Pack, das deutlich zur weiteren Aufwertung des Spiels beigetragen hat, offenbaren.
Diese Zeit auf dem Campingplatz ist eigentlich unbezahlbar (für Nichtwisser: 127,50 ^^)....

Eins ist auf jeden Fall klar: Dieses Spiel wird nach und nach, obwohl ich mir nicht vorstellen kann das noch lange dauert, um die ganze Welt gehen....


Powerdeath-Enthaarungskur


Auch heute hatten wir nach und nach wieder viele Gäste, die an unserer lustigen Runde teilnahmen. Zur Abwechslung hatten wir über ziemlich lange Zeit einen weiblichen Gast, der dann auch lieber bei uns blieb, anstelle mit ihrem Freund weiterzuziehen. Nebenbei schafften wir es auch noch, die Neuankömmlinge abzufangen und einzuweisen. Zum einen stießen nach Nachtfahrt unsere Hamburger Chris und Fabian zu uns, die wir seit 2004 das erste Mal wieder in unseren Reihen begrüßen durften, zum anderen (etwas später) Wahl-Münchner GB und Echt-Münchner Andy. Letztere machten sich besonders beliebt, indem sie köstliches Augustiner dabei hatten – das Dago beinahe allerdings schon auf dem Weg zum Zelt zerstört hätte, indem er unfreiwillig sämtliche Kästen vom geliehenen Sackkarren ablud. Gemäß dem Motto "Scherben bringen Glück" konnten wir dann allerdings wieder guten Mutes zu den Würfeln greifen. An dieser Stelle muss ich ein Kompliment an unsere weibliche Spielerin aussprechen, die immernoch am mitspielen war. Dies machte sich nicht nur dadurch bemerktbar, dass sie (wie so viele PD-Spieler) zwischenzeitlich mit dem Gesicht auf dem Boden, sondern gegen später auch noch in Chris Zelt lag.


GB:

Anfahrt in aller herrgottsfrühe mit Andreas aus München, mit Zwischenstopp in KA. Nachmittags am Ring angekommen. Durch eine RAR 2008-MP3-CD haben wir uns toll eingestimmt. Vielen Dank an die Vorhut, und im speziellen Tim, fürs Zelte aufbauen, Organisieren, Parkplatz besorgen, Schleppen helfen.... Schnell lebten wir uns auf der neuen Campingplatzlocation B2a ein und die Party begann :-) - Abends gings dann zur Ringrocker Warmup-Party im Partyzelt.



Nicht nur Benni und David amüsierten sich bei diversen Powerdeath-Regeln köstlich!

So überschritt die Sonne ihren höchsten Punkt und spontan entschloss sich ein Teil von uns zu einer erneuten Wanderung, um Günzel, Stör und diverse anderen Karlsbader zu besuchen. Unser Ziel sollte C6c sein. Dies wussten wir allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht, da Dago uns Zielsicher zu C3 schickte. Nun ja, er würde am meisten für diesen Fehler büßen müssen. Also, machten wir uns in einer recht großen Gruppe auf Richtung Müllenbach. Wie bereits den vorherigen Tag, kamen wir auch heute nur wieder sehr schleppend voran, denn auch ohne Powerdeath-2-Go gab es unterwegs jede Menge Quatsch zu erleben. So durften wir unter anderem Borat schlagen, Kamikaze-Abhangrennen begutachten oder uns mit "netten" Schwedinnen ablichten lassen.

Dodo mit KSC-Fahne und "Borat"

Nach gut 2 Stunden auf C3 angekommen, fanden wir dann zwar keinen Günzel, aber dafür ein Sani-Zelt in dem sich Dodo einen neuen Verband für seine Flunkyball-Verletzung holen konnte. Unsere Heulsuse Tobse setzte sich daraufhin ins Sani-Zelt und weigerte sich, wieder aufzustehen, bis jemand sein so schlimmes Knie behandeln und mit Voltaren einreiben würde. Nachdem sich endlich jemand erbarmt hatte und ihm sogar noch einen kleinen Verband verpasst hatte, ging es dann weiter zu unserem von Dago nun neuausgerufenem Ziel C6c. Dies war von daher interessant, da es sie hierbei um einen Caravan-Campingplatz handelt, also einen Stellplatz speziel für Wohnwagen und Wohnmobile. Der primäre Vorteil dieser Plätze fiel uns genauso schnell auf wie der (vor allem nach 3 Stunden Wanderung) unübersehbare Nachtteil: schöne, grüne, ebene Fläche, allerdings Gefühle Lichtjahre entfernt vom Haupteingang. Dies machte sich auch an unserer Gruppe bemerkbar, die im 10 kleine Jägermeister stiel mittlerweile auf 5 Leute geschrumpf war (Andy, Dago, Dodo, Tobse und ich). Zumindest in dieser Größe erreichten wir dann das Günzel Camp und es wurden erstmal alle ausgiebig begrüßt bzw. verlorene Energie wieder aufgetankt.

Von rechts nachs links: Dago, der "etwas" angetrunkene Günzel und ich

Da wir uns leider etwas unter Zeitdruck befanden (unsere kleine Reise hatte mittlerweile knapp 4 Stunden anstelle von einer gedauert), machten sich Andy, Dodo, Tobse und ich schon recht schnell wieder auf den Rückweg, diesmal allerdings unter zuhilfenahme der deutlich direkter verlaufenden Kreisstraße. Dieser neue Weg hinderte uns allerdings nicht daran, auch hier Spass zu haben bzw. Tobse einen Begrenzungspfosten zu "leihen".

Darth Tobse gegen einen fremden Kämpfer der Allianz

Nach diversen Laserschwertkämpfen (mit dem Pfosten), lustigen LKW-Fahrern und dem ganz normalen Wahnsinn am Haupteingang, erreichten wir wieder unseren Campinplatz. Viel Zeit zum verweilen hatten wir allerdings nicht, da schon die Ringrocker WarmUp-Party im Discozelt am Eingang auf dem Programm stand. Neben Sondaschule und Fire in the Attic spielten dort die Emil Bulls, was Tobse und ich uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Also sahen wir kurz bei unseren Zelten nach dem rechten (genauer gesagt sahen wir vor allem nach Chris und seiner neuen Freundin), trafen uns mit GB und Andy und machten uns dann auch bald wieder auf zu den Emil Bulls.

Zurück am Zelt waren wir (fast) wieder komplett.

Der Einlass ins Partyzelt funktionierte gut, obwohl es drin doch bereits ziemlich voll war. Die vorherigen Bands waren gerade fertig, so dass wir pünktlich zu Emil Bulls nahe der Bühne auftauchten. Der Auftritt der Bulls war mal wieder überzeugend energiegeladen, allerdings ähnelte die Setlist doch der sehr (um nicht zu sagen komplett) der in Karlsruhe: Neben neuen Krachern wie The Most Evil Spell, To End All Wars und Worlds Appart waren praktisch auch alle alten Klassiker wie Porcelain oder Smells Like Rock'n'Roll dabei. Alles in allem wieder ein sehr feines Konzert, wobei ich den Gig in Karlsruhe wegen der zusätzlichen "Intimität" doch noch ein Stück besser fand. Trotzdem ein sehr feiner Vorgeschmack auf das nun sehr nahe Wochenende...


GB:

Bands am Donnerstag:
Emil Bulls - gut wie immer, leider hab ich viele neue Lieder nicht gekannt



Zurück im Camp hieß es dann noch ein wenig beim Powerdeath zuschauen bzw. mitspielen, sich mit den Nachbarn unterhalten oder einfach noch etwas über den Campingplatz touren, bevor einen dann so langam aber sicher die Müdigkeit ereilte....

Zum Dose aufmachen hat es noch gereicht... aber dann kam die böse Müdigkeit! :P




Weiter zum Freitag!